Kameradschaft Panzeraufklärungsbataillon 10 e.V.

Reise Südböhmen

Mit Burgen, Schlössern, mittelalterlichen Städten und dem berühmten Bier.

Vor unserem Hotel

Bestens erhaltene Burgen und Schlösser, einzigartige Denkmäler der mittelalterlichen Städtebaukunst und eine abwechslungsreiche Naturlandschaft sind die Höhepunkte unserer diesjährigen Reise.

 

Dieses Jahr besuchen wir das an Bayern grenzende europäische Nachbarland – die Tschechische Republik. Südböhmen, die zweitgrößte Region Tschechiens ist vor allem für die Schönheit seiner Natur, die einzigartige Fülle an historischen Denkmalen, seine Folklore-Tradition, köstliches Bier und leckere böhmische Küche bekannt.

Wir verlassen die Pionierkaserne am 18.09.2008 um 06.10 Uhr.

Es geht Richtung Passau in den niederbayerischen Landkreis Freyung-Grafenau zum Grenzübergang Philippsreut. Auf Tschechischer Seite führt die Straße durch den Böhmerwald tschechisch Sumava/der Rauschende) an den Lipnostausee, der wegen seiner Größe von ca. 4 870 ha auch böhmisches Meer genannt wird. Schließlich erreichen wir unser Tagesziel böhmisch Krumau (Krummau/Cesky Krumlov). Hier werden wir durch unsere Reiseleiterin ‚Lada’ in Empfang genommen.

Krumau behielt durch die Herren Rosenberg, Eggenberger bis zu den Schwarzenberger seine historische Gestalt. Die Stadt hat 300 denkmalgeschützte Objekte im historischen Zentrum, den zweitgrößten Burg- und Schlosskomplex in der Tschechischen Republik, ist seit 1992 eingetragen auf der UNESCO-Liste und hat das älteste Barocktheater der Welt. Die Stadt Cesky Krumlov mit ihrer einzigartigen mittelalterlichen Stadtanlage an der Moldau verdient den Beinamen „Perle Südböhmens“.

Nach dem Mittagessen und ausreichender Freizeit treten wir die Weiterfahrt in die Böhmische Metropole, der Regionalhauptstadt Budweis (Ceske Budejovice) an. Die Stadt am Zusammenfluss der Moldau und Malse ist nicht nur berühmt durch die Bierbrauerei und den quadratischen Platz mit Samson-Brunnen und Rathaus, sondern auch durch eine Rarität, die erste Pferdeeisenbahn Europas, die von Budweis nach Linz führte. Wir machen Quartier nahe dem Stadtzentrum im Hotel ‚Gomel’.

Am zweiten Reisetag ist Prag, die Hauptstadt und Moldaumetropole unser Ziel. Durch die verspätete Abfahrt und besorgen der Autobahnplakette haben wir am Morgen viel Zeit verloren. So bleibt uns nur wenig Zeit für die Besichtigung der riesigen Burg- und Kirchenanlage, den Hradschin. Hier hat der Präsident der Republik auch seinen Amtssitz. Zu Fuß geht’s abwärts, denn bereits um 11.00 Uhr werden wir am Ufer der Moldau (bei der Karlsbrücke) zur Schifffahrt erwartet. Während dem Mittagessen (auf dem Schiff) ziehen die bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der "Goldenen Stadt" Prag, wie Hradschin, Kleinseite, Karlsbrücke und Nationaltheater majestätisch an uns vorbei.

Wir legen an der Cechuv most-Brücke an. Sie ist mit der Länge von 170 Metern die kürzeste Moldaubrücke in Prag. Über die Pariser Strasse geht es weiter vorbei an der ältesten noch erhaltenen Synagoge in Europa aus dem Jahr 1270, die Alt-Neu-Synagoge, mit ihrem typisch gotischen Stil.

Wir kommen zum Altstadtring, dem zentralen Marktplatz mit den schönsten Sehenswürdigkeiten Prags: Teyn-Kirche, Haus zur Steinernen-Glocke, Ungelt, Kinsky-Palais, Altstädter Rathaus mit Astronomische Uhr, St. Nikolaus-Kirche und Jan-Hus-Denkmal. Auf dem Wenzelsplatz, der Hauptgeschäftstraße Prags beenden wir unser Besichtigungsprogramm.

Bis zur Rückfahrt nach Budweis hatte jeder noch viel Zeit entweder zu einem Kaffee, zu einem kleinen Einkauf oder aber in den Gassen einfach zu bummeln.

Heute am dritten Tag fahren wir nach dem Frühstück zum reizvollen, romantischen Wasserschlösschen Cervená Lhota (Rotlhota) 20 km von Jindrichuv Hradec entfernt. Hier fühlt man sich wie im Märchen. Dieses hübsche Renaissanceschloss liegt inmitten eines von Wäldern umgebenen idyllischen Parks und spiegelt sich im Wasser eines Sees.

Danach fahren wir nach Jindrichuv Hradec (Neuhaus). In der Stadt ziehen das prachtvolle mit Sgraffiti verzierte Lagerhaus, die Mariä--Himmelfahrt-Pestsäule, das Jesuitenkolleg mit der Mariä- Magdalenen-Kapelle oder die Propstkirche Mariä-Himmelfahrt unsere ganze Aufmerksamkeit auf sich. Wir besichtigen das drittgrößte Schlossareal im Lande und einen prachtvollen mit Gold verzierten Musikpavillon (Rondel).

Auf den Weg nach Trebon besichtigen wir die Neugotische Kapelle - Grabmal der Familie Schwarzenberg - erbaut in den Jahren 1874-1877. Es steht im Schatten von Bäumen am Ufer des Teichs Welt (Svet).

Trebon (deutscher Name: Wittingau) selbst ist ein malerischer Kurort in Südböhmen. Den Mittelpunkt des historischen Stadtzentrums bildet der Marktplatz. Eine weitere bedeutende Attraktion stellt das große Schloß im Stil der Renaissance und des Barock mit seinem weitläufigen Schloßpark dar.

Rechtzeitig fahren wir zurück nach Budweis ins Hotel zum „Böhmischen Bierabend“ mit Essen und Musik. Hier zeigen die „Alten“ wie man lustig und fidel sein kann. Es war ein schöner Abend und die Musiker hatten ihren Spaß mit uns.

Gleich nach dem Frühstück führt uns am Rückreisetag die Fahrt durch die südböhmische Teichlandschaft nach Frauenberg (Hluboka). Wir besichtigen das im Tudorstil erbaute ehemals fürstlich-schwarzenbergsche Schloss mit kostbaren Sammlungen.

Heinz u. Monika gewinnen die Wette mit den anderen Busfahrern und wir verlassen als erste Reisegruppe unser Hotel.

Vor der deutschen Grenze besuchen wir noch einen Tschechen-Markt und in Kelheim kehren wir noch zu einer Brotzeit ein.

 

Eine wieder schöne interessante Aufklärer Tour geht somit zu Ende.